Andreas NeuAndreas Neu, geb. 26. April 1958 in Berlin.
Im Jahr 1976 machte er sein Abitur und war dannach Matrose bei der Handelsschifffahrt.
Andreas Neu begann 1983 sein Regiestudium in Berlin an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Sein Diplom erhielt er dann 1987.
Seit 1987 arbeitet Andreas Neu als Regisseur, Bühnenbildner, Dramaturg und Autor an verschiedenen Theatern in Deutschland und Polen.
Als Dozent war er an der Hochschule für Schauspielkunst „E. Busch“ Berlin und an der Hochschule für Film und Fernsehen „K. Wolf“ Babelsberg tätig.
In den Jahren 1989 – 1991 war Andreas Neu Schauspieldirektor am Theater der Landeshauptstadt Magdeburg,
Von 1992 - 1996 übernahm er dann die künstlerischer Leiter am Gerhart Hauptmann Theater Zittau.
Seit 1998 ist er nun freischaffender Autor für Theater und Film.
Er arbeitet außerdem als Schauspiellehrer und gibt Workshops für Schauspieler und junge Autoren. Er hat bei dreiundsechzig Projekten Regie geführt und es wurden von ihm bisher 14 Stücke an Theatern aufgeführt sowie vier Drehbücher verfilmt.
Derzeit arbeitet er gemeinsam mit Butow Maler an dem Projekt WORTBILDER.
Kontakt:
andreasneu@live.de
schritte auf dem gang
die schritte auf dem gang
die sind in meinem kopf
und die gedanken fliegen
leise durch die nacht
denn meine sehnsucht hat
mich weit gemacht
und auf dem weg zu dir
geh ich ein halbes leben
bis ich mich wiederfinde
dort wo ich schon immer war
und deine worte sagen klar
komm mit auf diese reise
sturz in leben
im schweben zwischen
der und jener welt
gehen die gedanken
auf die reise
zu deinem wesen
das mich hält
wenn ich den boden
unter mir verlier
und weiß genau
bin deine andre hälfte
WASSER
der sehnsucht
die unendlichkeit
raum
vor dem horizont
im abgrund
morgen
spiegel
sind
untiefen
von
seelen
abschied oder das verschwinden der zukunft
sie war die frau am bahnhof
den nächsten zug, den nächsten
es gibt immer einen nächsten
zug in den man einsteigen kann
die erde ist rund und muß
noch vieles überstehn
weiß nicht wo gott wohnt
das herz ist nur eine pumpe
das blut fließt nur in eine richtung
fahren, fahren, fahren
die ankunft ist nur eine episode
bon voyage
pathos in weiss
im niemandsland des lichts
an den rändern des seins
blind die zukunft erwartend
irren die seelen
im treibsand der hoffnung
am horizont der unendlichkeit
rastlos bis zum jüngsten tag
eiszeit der worte
binde mich wenn du
dich binden willst
das seil am andern ende
hält dich fest
und der gebundene bist du
wie der betrachter auch
gefesselter des bildes ist
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