
| DornenkindDas „Dornenkind“
1986 geboren im Rheinischen Rheydt mit Abschluss des Gymnasiums 2006. Autodidaktisches Studium der feinen Künste und Beginn einer Karriere als Lebenskünstlerin.
Die Malerei hat unzählige Facetten und eine jede hat ihre Berechtigung ernst genommen zu werden. Die wohl grundlegendste Form der Kunst ist die realistische, gegenständliche Malerei, verwirklicht sie doch die (weitgehend) wirklichkeitsgetreue Abbildung natürlicher Motive. Darüber hinaus hat sich der Surrealismus als Werkzeug zur Darstellung komplexer Gefühle und „unsichtbarer“ Welten entwickelt.
Aus diesen Wurzeln nun erwächst Dornenkinds eigene, symbolhaft abstrahierte Kunstform.
Mit Entlehnungen aus dem modernen Comicgenre und der primitiven Kraft und Ausdrucksstärke mittelalterlicher Holzschnitte, schafft die junge Künstlerin (23), düster erotische Albtraumgebilde. Humor und Niedlichkeit gepaart mit extremen Gewaltdarstellungen in verstörend leeren Landschaften vermitteln dem Betrachter ihrer Bilder oftmals Bauchschmerzen.
Dornenkinds Kunst versteht sich als ein Schlüssel in das Innere des Menschen, ein Mittel in sich selbst zu sehen.
Ihre Bilder scheinen uns zuzurufen, es ist wichtig in sich selbst einzudringen und allen Empfindungen Raum und Beachtung zu schenken - egal, ob diese nun positiv oder negativ sind.
Dornenkinds Werke sind Spiegel, Spiegel von Reaktion und Emotion: Angst, Trauer, Wut, Leidenschaft, Lust, Freude, Schmerz, das Leben…
Dornenkinds Kunst ist Kunst, die bewegen soll – die Richtung ist zweitrangig.
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