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Chrom

1972 geboren in Montreal (Canada)
1994-1996 Studium an der Hochschule der Künste Berlin
1996-2001 Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschüler
seit 1992 zahlreiche Ausstellungen in Museen, Kunstvereinen und Galerien in Deutschland und dem europäischen Ausland.
verschiedene europäische und deutsche Kunstpreise
lebt und arbeitet in Berlin

Das Wesen der von Chrom gezeigten Bilder ist einfach: er konzentriert sich auf Fleisch und Farbe. Ein Maler wie Chrom sieht Menschen mit einem Blick, der sich auf einen roten Schatten unter der Schulter konzentriert, über wechselnde Lichtverhältnisse am Po wandert, in der Armhaltung und Gestik nach klaren Linien und geometrischen Formen forscht, der in Gesichtern das Aufblitzen der Augen mit spektakulär aufgehellten, weißen Glanzlichtern malt, Linienspiele in den Haaren entdeckt. Kontraste zwischen rot und schwarz werden in allen Möglichkeiten durchspielt, orangefarbene Bildpunkte springen explosionsartig über die Malereien. Linien, die an metallene Geländerstangen oder abstrahierte und vereinfachte Horizonte erinnern, bilden Gegensätze zu der Schönheit der gemalten Menschen. So geht es in Chroms Arbeiten nicht nur ausschließlich um die Repräsentation und Abbildung von Realität, sondern ebenso um die malerische Bewunderung und Auseinandersetzung mit Farben und Form, Aggression und Brutalität im Umgang mit Malerei und Bild.

Chrom spielt in seinen malerischen Arbeiten mit Formen und Figuren, die sich frei im Bildraum zu bewegen scheinen. Er bearbeitet Leinwand mit Lack, Öl und
Terpentin, bis dass ein ungewohnt stark perspektivischer Hintergrund erreicht ist, auf den reale Gegenstände wie schwebend gesetzt sind.

Kontakt:
dream-maker@gmx.de